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TARMAGO

GPS-Laptimer fürs Motorrad: welcher passt?

Veröffentlicht am 15. Oktober 2026 · Von Tarmago Aktualisiert am
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Drei Laptimer auf einer Werkbank im Fahrerlager: ein GPS-Gerät ohne Display, ein Telefon in einer Lenkerhalterung mit der Spur einer Rennstrecke und ein Laptimer mit Display, im Hintergrund ein aufgebocktes Motorrad mit Reifenwärmern

In der Mittagspause kommt im Fahrerlager immer dieselbe Frage: „Welche Zeiten fahren Sie?“ Und ebenso zuverlässig dieselbe Antwort: „Äh … 1:50, glaube ich, am Ende vielleicht 1:49.“ Der Kumpel an der Streckenbegrenzung mit der Stoppuhr in der Hand hat seine Grenzen. Ein GPS-Laptimer schläft dagegen nicht auf dem Klappstuhl ein: Er erfasst jede Runde, jede Zwischenzeit und speichert die gesamte Spur Ihres Fahrtags.

Sie müssen nur den passenden finden. Zwischen der App für 10 € und dem Gerät für 750 € liegt mehr als ein Preisunterschied: Display oder nicht, Telefon erforderlich oder nicht, Zugriff auf Motorraddaten, Export eigener Dateien. Dieser Vergleich umfasst die Geräte, die im Fahrerlager am häufigsten auftauchen, mit Preisen und technischen Angaben, die am 14. Oktober 2026 auf den Websites der Marken, in den App-Stores oder ersatzweise bei Händlern erfasst wurden (Details unter der Tabelle). Keines ist pauschal „das beste“: Entscheidend ist, welches Gerät zu Ihrem Budget und Ihrem Einsatzzweck passt.

Auf einen Blick

GerätTypGPS-FrequenzDisplay am MotorradMotorraddatenErfasster Preis*
RaceChrono, Harry's LapTimer, TrackAddictAppFrequenz des Telefons oder eines externen EmpfängersDas TelefonPer OBD-Lesegerät, je nach Motorrad0 bis 29,99 €
RaceBox MicroÜber das Motorrad versorgtes Gerät25 HzNeinNicht angegeben139 €
RaceBox MiniGerät + Telefon zwingend erforderlich25 HzNeinNicht angegeben249 €
RaceBox Mini SEigenständig aufzeichnendes Gerät25 HzNeinNicht angegeben319 €
3DMS EvoLaptimer mit Display10 HzJaOptionale Schräglagen- und Federwegsensoren398 € inkl. MwSt.
AiM Solo 2Laptimer mit Display25 HzJaNein (dafür gibt es die DL-Version)430 € zzgl. MwSt.
AiM Solo 2 DLLaptimer mit Display25 HzJaJa, über das Steuergerät, je nach Protokoll und Kabel750 € zzgl. MwSt.
Starlane Stealth-5Laptimer mit DisplayIm Datenblatt nicht angegebenJaNicht angegeben≈ 370 €
Starlane Davinci-II, AiM MXPS / MXK10Dashboard als Ersatz für das SeriencockpitJe nach ModellJa, FarbdisplayJa, über den Kabelbaum des Motorrads1.220 € zzgl. MwSt. bis 2.200 €

* Reguläre Verkaufspreise, erfasst am 14.10.2026, ohne Rabattaktionen. RaceBox: offizieller Shop (mit einer Aktion lagen die Preise an diesem Tag bei 129, 219 und 289 €). AiM: offizieller Shop, zzgl. MwSt. 3DMS Evo: bei Gentlemen Riders, dem Händler, auf den der Hersteller verweist. Starlane veröffentlicht keine Preise: Durchschnitt der bei europäischen Händlern erfassten Preise inkl. MwSt. Apps: App Store Frankreich.

10 Hz oder 25 Hz: was das wirklich ändert

Die Frequenz gibt an, wie viele Positionen pro Sekunde erfasst werden. Rechnen Sie mit 200 km/h, also 55,6 m pro Sekunde: Bei 10 Hz liegt alle 5,6 m ein Messpunkt, bei 25 Hz alle 2,2 m.

Für die Rundenzeit macht der Unterschied wenig aus: Das Gerät berechnet den Zeitpunkt der Linienüberfahrt zwischen zwei Messpunkten, und 10 Hz reichen aus, um Ihre Runden miteinander zu vergleichen. 25 Hz werden vor allem dann interessant, wenn Sie eine Bremsphase oder den langsamsten Punkt einer Kurve genau betrachten möchten: mehr Messpunkte, eine feinere Geschwindigkeitskurve.

Die andere wichtige Angabe sind die empfangenen Satellitenkonstellationen (GPS, GLONASS, Galileo, BeiDou): Je mehr Satelliten der Empfänger sieht, desto stabiler bestimmt er seine Position. RaceBox und AiM Solo 2 geben alle vier an; beim Starlane Stealth-5 sind es drei (GPS, GLONASS, Galileo).

1. Die Smartphone-App: von 0 bis 30 €

Der einfachste Einstieg: Das GPS haben Sie bereits in der Tasche.

  • RaceChrono Pro kostet im App Store ebenso wie bei Google Play 22,99 €. Unter Android liefert bereits die kostenlose Version Rundenzeiten, Sektorzeiten und die optimale Runde; voraussichtliche Rundenzeit, Video und externe GPS-Empfänger (darunter RaceBox) werden über In-App-Käufe freigeschaltet.
  • Harry's LapTimer gibt es im App Store in drei Ausführungen: Rookie für 9,99 €, Petrolhead für 22,99 €, Grand Prix für 29,99 €. Der Anbieter nennt voraussichtliche Rundenzeit, Video mit eingeblendeten Daten sowie externe GPS- und OBD-Sensoren; welche Funktionen enthalten sind, hängt von der Version ab. Vergleichen Sie diese vor dem Kauf.
  • TrackAddict ist kostenlos, speichert auf dem iPhone in der Gratisversion aber nur drei Aufzeichnungen und bietet keine Live-Telemetrie. Die Pro-Version für 9,99 € hebt diese Grenzen auf. Auch ein externer GPS-Empfänger und ein OBD-Lesegerät lassen sich nutzen.

RaceChrono liest außerdem Motordaten über ein OBD-Lesegerät mit Bluetooth oder WLAN aus. Die eigene FAQ weist allerdings darauf hin, dass bei Motorrädern immer ein passendes Kabel für den Diagnoseanschluss nötig ist: Die Kompatibilität Ihres Modells ist nicht garantiert. Prüfen Sie das, bevor Sie das Lesegerät kaufen.

Für wen? Für die erste Saison, ein knappes Budget oder wenn Sie vor einer größeren Investition wissen möchten, ob Zeitnahme überhaupt Ihr Thema ist. Die Grenze: Ihr Telefon wird zum Messgerät und muss sicher befestigt sein oder am Körper mitfahren.

2. Das GPS-Gerät mit Smartphone-Anbindung: von 139 bis 319 €

Die RaceBox-Geräte sind kleine GPS-Logger mit 25 Hz ohne Display: Anzeige und Analyse laufen in der RaceBox-App (iOS und Android). Die drei Modelle funktionieren nicht gleich — und genau das sollten Sie vor dem Kauf verstanden haben:

  • RaceBox Mini (249 €): Die Marke schreibt es ausdrücklich: Das Gerät arbeitet nicht eigenständig. Zum Aufzeichnen braucht es eine dauerhafte Verbindung zum Telefon. Akkulaufzeit bis zu 20 h.
  • RaceBox Mini S (319 €): das gleiche Gehäuse, zeichnet aber ohne dauerhafte Telefonverbindung auf. Akkulaufzeit bis zu 20 h.
  • RaceBox Micro (139 €): ohne eigenen Akku für die Aufzeichnung; die Versorgung erfolgt über eine Spannungsquelle mit 3,5 bis 16 V, die am Motorrad angeschlossen wird. Das Gerät zeichnet auf Knopfdruck eigenständig auf und speichert mehr als 2 h bei 25 Hz (5 h bei 10 Hz).

Die Sessions lassen sich über Ihr Konto auf der RaceBox-Website als CSV, VBO oder GPX exportieren. Mini und Mini S funktionieren auch mit anderen Apps, etwa RaceChrono. Einige Zusatzdienste werden im Abo angeboten: Prüfen Sie vor dem Abschluss, was Sie tatsächlich brauchen.

Für wen? Für Fahrer, die 25 Hz möchten, ohne einen Laptimer mit Display zu bezahlen, und ihre Zeiten lieber nach der Rückkehr in die Box als während der Fahrt lesen.

3. Der Laptimer mit Display: von 370 bis 750 €

Hier sehen Sie Ihre Zeiten während der Fahrt: Rundenzeit, Zwischenzeiten und teilweise eine Prognose, die live anzeigt, ob die aktuelle Runde schneller ist als die Referenzrunde.

3DMS Evo — 398 € inkl. MwSt. Wasserdichtes Gerät mit Display, drei Anzeigemodi für die Zeitnahme und einer LED zur Anzeige einer Zeitverbesserung, GPS mit 10 Hz, Stromversorgung über die Motorradbatterie. Optional lassen sich ein Schräglagensensor und Federwegsensoren (vorn und hinten) anschließen. Die Analysesoftware 3DMS Tools Suite ist kostenlos, aber nur für Windows und macOS verfügbar: Laut Hersteller-FAQ können die Daten nicht auf ein Smartphone heruntergeladen werden. Der Hersteller verkauft nicht mehr direkt und verweist auf Gentlemen Riders.

AiM Solo 2 — 430 € zzgl. MwSt. GPS mit 25 Hz und vier Satellitenkonstellationen, Inertialsensorik mit 100 Hz, Rundenzeiten, Zwischenzeiten und voraussichtliche Rundenzeit. Die Software Race Studio 3 lässt sich kostenlos herunterladen. Beim Vergleich aufpassen: Der Preis im AiM-Shop ist ohne Mehrwertsteuer angegeben.

AiM Solo 2 DL — 750 € zzgl. MwSt. Derselbe Laptimer, der sich zusätzlich mit dem Steuergerät des Motorrads verbindet (je nach Protokoll per CAN, RS232 oder K-Line), um dessen Daten anzuzeigen und aufzuzeichnen. AiM bietet markenspezifische Einbausätze an, die verfügbaren Daten hängen aber von Ihrem Motorrad ab. Auch eine AiM SmartyCam lässt sich koppeln.

Starlane Stealth-5 — etwa 370 €. Starlane veröffentlicht keine Preise; bei Händlern steht der Stealth-5 für 373 € bei Moto Vision und für 372 € bei Racing One Lab im Angebot, häufig mit 10 % Rabatt. Ein Laptimer speziell fürs Motorrad: GPS, GLONASS und Galileo, Zwischenzeiten, Schräglage, GPS-Geschwindigkeit, eine Datenbank mit mehr als 1.000 Rennstrecken, beleuchtetes Display, Datenübertragung per Bluetooth oder WLAN, Versorgung über die 12 V des Motorrads oder einen optionalen Akku. Die Software MAAT gibt es als Download für Windows und Mac, dazu eine mobile App.

Starlane Corsaro-II R — rund 500 €. Das nächsthöhere Modell, ebenfalls speziell fürs Motorrad, mit Touchscreen: 477 € bei Gentlemen Riders, 519 € bei Racing One Lab.

Ein Wort zum Racelogic VBOX Sport (25 Hz, mehr als 6 h Akkulaufzeit): Die Marke hat ihn als ausgelaufen eingestuft, er wird nicht mehr verkauft. Auf dem Gebrauchtmarkt werden Sie ihm noch begegnen.

Für wen? Für Fahrer, die mehrmals pro Saison auf der Rennstrecke fahren, ihre Zeiten ohne Warten bis zur Box lesen möchten und mit der DL-Version von AiM verstehen wollen, was das Motorrad macht — nicht nur, wo es fährt.

4. Das Renn-Dashboard: eine andere Preisklasse

Eine Stufe darüber montieren Sie nicht einfach einen Laptimer, sondern ersetzen das Seriencockpit durch ein Renn-Dashboard. Es wird an den Kabelbaum des Motorrads angeschlossen, zeigt Drehzahl, eingelegten Gang und Rundenzeit auf einem Farbdisplay an und zeichnet alles auf. Rechnen Sie mit mindestens 1.200 € und prüfen Sie, ob Ihr Modell unterstützt wird.

Starlane Davinci-II — etwa 1.400 € (S) und 2.000 € (R). Farbdisplay mit 5 Zoll und spezifische Kabelbäume für die gängigsten Sportmotorräder; die R-Version zeichnet zusätzlich Steuergerätedaten und vier schnelle Kanäle auf (Federwege, Bremsdruck …). Bei Händlern erfasste Preise: 1.366 € für die S und 2.196 € für die R bei WRS (einschließlich Motorrad-Kabelbaum), 1.456 € für die S+ und 1.940 € für die R bei Starlane-Shop.de. Letzterer weist darauf hin, dass Auspuffklappen und elektronische Fahrwerke nicht angesteuert werden und in Deutschland für den Straßeneinsatz eine Einzelabnahme erforderlich ist. Planen Sie es also in erster Linie für die Rennstrecke ein.

AiM MXPS und MXK10 — 1.220 € zzgl. MwSt. Anschlussfertige Dashboards, jeweils für ein bestimmtes Motorrad: das MXPS für die Suzuki GSX-R 1000 von 2017 bis 2025, mit serienmäßiger Steckverbindung und Befestigung sowie mitgeliefertem GPS; das MXK10 für die Kawasaki ZX-10R von 2011 bis 2020, bei dem das passende GPS zusätzlich gekauft wird (380 € zzgl. MwSt.).

2D, das auch MotoGP-Teams ausrüstet, bietet ebenfalls ein Display an: das ColorDash 3.5″, vorgestellt für den professionellen Rennsport und ohne öffentlich angegebenen Preis. Bei Händlern gibt es dagegen den GPS-Empfänger, der Rundenzeiten im Seriencockpit der BMW S1000RR anzeigt (615 € bei alpha Racing).

Für wen? Für Fahrer, deren Motorrad nur noch auf der Rennstrecke läuft und die alle Anzeigen auf einem Display sowie Motordaten zu jeder Session haben möchten.

Was Sie vielleicht schon haben

Schauen Sie vor dem Kauf nach, was in Ihrer Tasche schlummert:

  • Eine GoPro. HERO 5 bis 11 und HERO 13 speichern GPS-Daten im Video; die HERO 12 nicht. Das ist kein Laptimer, aber die Spur ist vorhanden.
  • Eine Yamaha R1 oder R1M von 2015 bis 2020 mit CCU-Modul. Die kostenlose App Y-TRAC Data Logger liest 15 Arten von Motorraddaten und 6 Arten von Daten der elektronischen Fahrhilfen aus. Nicht mit Y-TRAC Rev verwechseln: Das ist eine andere Yamaha-App, kostenlos, aber ohne das Abo für 6,99 € pro Monat auf 10 Aufzeichnungen begrenzt.
  • Eine Dainese D-air Racing-Lederkombi mit USB-Anschluss: Laut Dainese-Handbuch speichert sie bis zu 8 Stunden GPS-Spur.

So wählen Sie: fünf Fragen an sich selbst

Wie hoch ist Ihr Budget? Unter 30 €: eine App. Von 140 bis 320 €: ein RaceBox-Gerät. Von 370 bis 750 €: ein Laptimer mit Display. Ab 1.200 €: ein Renn-Dashboard.

Möchten Sie Ihre Zeiten während der Fahrt lesen? Dann brauchen Sie ein Display: 3DMS, AiM, Starlane oder ein Renn-Dashboard. Andernfalls reichen eine App oder eine RaceBox, und Sie lesen alles in der Box.

Möchten Sie Motorraddaten auslesen? Das können nur bestimmte Geräte, und keines kann es bei allen Motorrädern: AiM Solo 2 DL, ein Renn-Dashboard (Davinci-II R, AiM MXPS oder MXK10), ein OBD-Lesegerät mit RaceChrono oder TrackAddict oder das serienmäßige Y-TRAC der R1. Prüfen Sie vor dem Kauf die Kompatibilität Ihres Modells.

Können Sie Ihre Dateien exportieren? Dieses Kriterium wird oft vergessen, ist nach drei Saisons aber das wichtigste. Wenn ein Gerät CSV, VBO oder GPX exportiert, können Sie Software oder Gerät wechseln, ohne Ihre bisherigen Aufzeichnungen zu verlieren.

Ist die Software kostenlos? Race Studio 3 (AiM) und 3DMS Tools Suite sind es. Bei Apps sollten Sie vergleichen, was enthalten ist und was einen In-App-Kauf oder ein Abo erfordert.

Und nach dem Fahrtag?

Der Laptimer hat alles aufgezeichnet; jetzt geht es an die Auswertung. Tarmago liest die Dateien der meisten dieser Geräte: Sie laden die Session-Datei hoch, die Rennstrecke wird erkannt, Runden und Sektoren werden getrennt und die Spur auf den Streckenplan gelegt. Starlane, Y-TRAC, 3DMS, RaceChrono (CSV), RaceBox und GPX sind anhand echter Motorrad-Sessions geprüft; AiM, Alfano, VBOX, Harry's, TrackAddict, MoTeC und GoPro werden in der Beta-Version eingelesen.

Der Export-Ratgeber für jedes Gerät erklärt, wo Sie die passende Datei finden. Der Vorstellungsartikel zur Tarmago-Telemetrie zeigt, was sich daraus ablesen lässt. Damit der Laptimer etwas zu tun bekommt, finden Sie im Trackday-Kalender die nächsten Termine. Wenn Sie zum ersten Mal dabei sind, erklärt der Ratgeber zum Rennstreckentag den Ablauf. Mit dem Artikel zur Durchschnittsgeschwindigkeit beim Trackday (auf Französisch) können Sie Ihre ersten Rundenzeiten einordnen.

FAQ

Reicht ein Telefon, um beim Trackday Zeiten zu messen?

Ja, für den Einstieg. RaceChrono, Harry's LapTimer und TrackAddict liefern Runden- und Zwischenzeiten über das GPS des Telefons. Sie unterstützen auch externe GPS-Empfänger, etwa eine RaceBox mit 25 Hz.

10 Hz oder 25 Hz — was macht das aus?

Bei 200 km/h liegt mit 10 Hz alle 5,6 m ein Messpunkt, mit 25 Hz alle 2,2 m. Zum Vergleich Ihrer Runden reichen 10 Hz; 25 Hz erlauben eine feinere Analyse von Bremsphasen und Kurven.

Braucht man einen Laptimer, der Motorraddaten ausliest?

Nein, um Rundenzeiten und Linie zu verbessern, reichen Position und Geschwindigkeit. Motordaten (Drehzahl, Gas, Bremsen) erfordern ein mit Ihrem Motorrad kompatibles Gerät, etwa den AiM Solo 2 DL oder ein OBD-Lesegerät mit passendem Kabel.

Muss das Seriencockpit durch ein Renn-Dashboard ersetzt werden?

Nur wenn das Motorrad ausschließlich auf der Rennstrecke fährt und Sie die Motordaten auf einem einzigen Display möchten. Rechnen Sie mit 1.200 bis über 2.000 € und prüfen Sie, ob es einen Kabelbaum für Ihr Modell gibt. Für Ihre Rundenzeiten genügen ein Laptimer mit Display oder ein GPS-Gerät.

Kann ich meine bisherigen Aufzeichnungen bei einem Gerätewechsel behalten?

Ja, wenn Ihr Gerät offene Dateiformate wie CSV, VBO oder GPX exportiert. Prüfen Sie das vor dem Kauf: So müssen Sie nicht wieder bei null anfangen.

Ist mein Laptimer mit Tarmago kompatibel?

Tarmago liest Starlane, Y-TRAC, 3DMS, RaceChrono, RaceBox und GPX sowie in der Beta-Version AiM, Alfano, VBOX, Harry's LapTimer, TrackAddict, MoTeC und GoPro. Der Export-Ratgeber nennt für jedes Gerät die passende Datei zum Hochladen.

Quellen

Preise und technische Angaben erfasst am 14. Oktober 2026, ohne Rabattaktionen: